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Das als Unternehmensberatung getarnte Büro
des MI6 bekommt einen Anruf eines potentiellen Auftraggebers.
Als das Gespräch unterbrochen wird, ahnt die Undercover-Agentin
Mercedes noch nicht, dass sie damit Zeuge einer Gewalttat wurde.
Richard, ihr Partner, hat derweil andere
Sorgen. Die Kreditkartenabrechnungen sind zu hoch, die Einnahmen
nahe Null und der eigentliche Auftraggeber, der britische
Geheimdienst, begleicht noch nicht einmal die
Spesenabrechnungen.
Da meldet sich der Verkaufschef eines
Schweizer Maschinenbauunternehmens. Ein alter Kunde, dem man bei
seinem letzten Auftrag im Grunde nicht so richtig helfen konnte.
Aber immerhin hatte dieser damals die Kostennote bezahlt und der
MI6 konnte routinemäßig die Beziehungen des entsprechenden
Technologietransfers abschöpfen.
Schon bald wird deutlich, dass der
mysteriöse Anrufer und dieser neue Auftrag in Verbindung stehen.
Kaum ist der Auftrag des Maschinenbauunternehmens erteilt,
bemerkt Richard, dass man ihn professionell observiert und
abhört.
Während sich der Undercover-Agent keinen
Reim darauf machen kann, warum er für andere so wichtig ist,
verdächtig Sir Alec seine Agenten plötzlich der Kollaboration
mit dem Feind. Rerum cognoscere causas würde der Lateiner
sagen. Doch die Agenten können keine Zusammenhänge erkennen.
Der Autor und ehemalige Bereichsleiter
eines Geheimdienstes weiß, wovon er schreibt, wenn er die
kafkaesken Strukturen des Spiels »Spion gegen Spion« wieder einmal trefflich skizziert. Die Leser sollten sich keine
Illusionen darüber machen, dass es im wirklichen Leben anders
verläuft. Der Nutzen von Geheimdienstarbeit bleibt dann auch
schwer zu beziffern, wie Eichenberger betont. Lesen Sie dazu
auch das Interview zu diesem Roman
.
Dass diese tatsächlichen Spielereien der
Schlapphut-Fraktionen mit den dunklen Sonnenbrillen spannend und
intelligent in einem Roman verarbeitet wurden, verdankt man den
außergewöhnlichen dramaturgischen und schriftstellerischen
Fähigkeiten des Verfassers.
Der Roman »Faule Eier« ist chronologisch
vor dem Roman
»Der Siegermacher« angesiedelt und eine vollständig
überarbeitete Fassung des vergriffenen Romans »Das
geheimnisvolle Kobalt-Ei«. Die hier vorliegende Geschichte
berücksichtigt neueste geheimdienstliche Erkenntnisse und ist
somit aktueller den je.
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