Alles über die Romane von Heinrich Eichenberger

 
Hubert W. Holzinger Verlag, Berlin - Protagonisten
Geheimdienstlexikon

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- Stasi - 

Stasi ist die umgangssprachliche Abkürzung für Staatssicherheit, dem In- und Auslandsgeheimdienst der DDR, der die offizielle Bezeichnung »Ministerium für Staatssicherheit« trug. → MfS

Allgemein hat sich eingebürgert, von Stasimethoden zu sprechen, wird jemand überwacht, abgehört oder schikaniert.

Da die Tätigkeit der Stasi zum größten Teil nach innen gerichtet war und viele Bürger der DDR durch ihre Tätigkeit mittelbar oder unmittelbar betroffen waren und ihr Leben dadurch beeinträchtigt wurde, setzen viele Menschen Stasi mit Geheimpolizei gleich. Da dieser Geheimdienst nachrichtendienstliche und gleichzeitig auch polizeiliche Aufgaben wahrnahm, hat eine derartige Kategorisierung auch eine gewisse Berechtigung.

Aus einer anderen Perspektive heraus, beschreibt der Schweizer Heinrich Eichenberger in dem Roman »Der Siegermacher« den authentischen Fall, dass ehemalige Beziehungen zum DDR-Geheimdienst für heutige kriminelle Aktivitäten benutzt werden. Der Ausschnitt gibt ein Gespräch zwischen Richard, dem Agenten des MI6, und einem deutschen Rentner wieder, der in Verdacht geraten war:

»Wer ist wir?«, fuhr Richard dazwischen.
»Das MfS...«
»Was ist das?« Richard zog hinter dem Kopf dieses Typen seine Pistole durch.
»Nein, bitte, Sie müssen mir glauben. Alles ist ein Missverständnis...«
»Wer ist wir?«, wiederholte sich Richard mit drohendem Unterton.
»Das sind ehemalige Agenten des Ministeriums für Staatssicherheit. Sie kannten doch die DDR? Ich war aber in der Landwirtschaft tätig, Ehrenwort. Erst später wurde ich angeworben und habe mir durch solche Aufträge etwas dazuverdient. Glauben Sie mir bitte...«
»Sie haben sich durch Morden etwas dazuverdient?«
»Nein, nein, Sie verstehen mich falsch«, Seiler sackte nach vorne und stützte sich nun mit beiden Händen am Boden ab. Richard hatte sich mit dem Rücken an die Tür gelehnt... [...] Jetzt erfuhr der Agent, dass dieser Lump, der hier vor ihm kauerte, immer noch wie eine Marionette von ehemaligen Agenten des ostdeutschen Geheimdienstes gesteuert war. Eine »Seilschaft« nannte er dies und begründet es damit, dass der gesamte Geheimdienst der DDR bei der deutschen Wiedervereinigung enthauptet wurde, was die Menschen noch verstehen konnten. Nur danach hatte man angeblich die Mitarbeiter vom Staatssicherheitsgeneral bis zum kleinen Koch in der Kantine des Ministeriums verfolgt, schikaniert und ihnen die Renten gestrichen.
»Wir waren alle arbeitslos und auf Sozialhilfe angewiesen«, jammerte der Alte, »also organisierten sich einige wieder und machten ihre eigenen Geschäfte. Das muss man doch verstehen...«
Der Engländer wusste darüber zu wenig, um diese wohl innerdeutsche Angelegenheit beurteilen zu können. »Welche Geschäfte sind das?« Ein Zucken ging durch den Körper des Alten: »Ich weiß es nicht, ich weiß es nicht. Ich bin doch nur dabei, weil ich die alten Freunde nicht im Stich lassen wollte...«
»Namen, Adressen, Telefonnummern!« Fritzi schüttelte verzweifelt den Kopf. »Aber nein, mein ehemaliger Führungsoffizier ist tot, und von ihm kannte ich auch nur den Decknamen. Ich arbeitete doch nur informell mit und war kein Angestellter des Ministeriums.«
»Eben sagten Sie, Sie wollten die alten Freunde nicht im Stich lassen. Sie kennen diese Freunde ja überhaupt nicht«, analysierte der Agent.
»Ja, ja, ich weiß nicht, wie ich das ausdrücken soll...«, der Mann hustete, dann krächzte er weiter: »Bitte glauben Sie mir, ich fühlte mich den Leuten verpflichtet.« ...

 

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Das Zimmer des Agentenführers: Sir Alec

-Sir Alec

Richard, ein informeller Agent des MI6

-Richard

Mercedes, eine rassige Frau an der Seite von Richard
 

-Mercedes

 

Sharon, die tüchtige Sekretärin von Sir Alec

-Sharon

 

-Hintergründe

 

 
Bücher
Der Siegermacher, ein Agententhriller zwischen Fakten und Fiktion

Heinrich Eichenberger:
Der Siegermacher
Agentenroman
©2008, 406 Seiten
broschiert 21x14,3 cm
ISBN
978-3-926396-70-9
19,00 Euro / 29,90 SFR

 

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Faule Eier, ein neuer Fall für Sir Alec

Heinrich Eichenberger:
Faule Eier
Agentenroman
©2009, 304 Seiten
broschiert 21x14,3 cm
ISBN
978-3-926396-72-3
19,00 Euro / 29,90 SFR
 

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Autor
Heinrich Eichenberger, Geheimdienstmann und Autor

-H. Eichenberger

 
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